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10.000 Weiterbildner sind bereit den Integrationsprozess zu unterstützen

Geschrieben von Webredaktion

renate richter Renate Richter, DVWO-Vize-Präsidentin

Nie war der politische Auftrag „Integration durch Weiterbildung“ aktueller als heute, denn voraussichtlich mehr als eine Million Asylsuchende werden allein in diesem Jahr in Deutschland ankommen und in den nächsten Jahren werden weitere erwartet. Weiterbildung in diesem Zusammenhang bedeutet aber nicht nur die sprachliche Bildung, sondern muss auch soziale, persönliche, politische, kulturelle und berufliche Bildung einbeziehen.

Die beste Chance für die Integration sieht der DVWO dann gegeben, wenn – unter Erkennen und Nutzung vorhandener Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen – eine baldige Teilnahme der Flüchtlinge am Erwerbsleben gelingt und sie dadurch die Leistungsfähigkeit unseres Staates erhalten helfen. Eine Grundvoraussetzung dafür ist das schnelle Erlernen der deutschen Sprache.

Sowohl die Kompetenzen zur Förderung einer baldigen Arbeitsfähigkeit für den deutschen Arbeitsmarkt, als auch die Vermittlung der dafür nötigen Sprachkenntnisse, sind bei den mehr als 10.000 Weiterbildnern der Mitgliedsorganisationen des DVWO vorhanden. Zudem gehören Integrationsmaßnahmen und interkulturelle Trainings zum Standard-Repertoire vieler im DVWO vertretener Weiterbildner.

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Positionspapier: Bildungsföderalismus mit Zukunft

Geschrieben von Renate Richter

Mit einem gemeinsamen Positionspapier wollen die Bertelsmann Stiftung, die Deutsche Telekom Stiftung und die Robert Bosch Stiftung einen Beitrag zur Weiterentwicklung des deutschen Bildungsföderalismus leisten.

Die Probleme und die Ziele werden folgendermaßen definiert:

‚Institutionelle Komplexität und personelle Volatilität liegen bis zu einem gewissen Grad in der Natur des deutschen Bildungsföderalismus. Dennoch sollten alle Anstrengungen unternommen werden, um daraus erwachsende negative Auswirkungen auf den Bildungsalltag zu vermeiden. Institutionelle Blockaden, die wie derzeit die Handlungsfähigkeit des politischen Systems gefährden, müssen in gemeinsamer Anstrengung aller beteiligten Akteure dauerhaft überwunden werden.

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Förderung von Digitalen Medien in der beruflichen Bildung

Geschrieben von Renate Richter

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung schreibt in einer Förder-Bekanntmachung vom 20. Oktober 2014:

Schon heute entwickeln sich auf der Basis digitaler Medien neue Formen von Arbeit, Qualifikation und beruflicher Zusammenarbeit. Es ist davon auszugehen, dass diese nicht nur kurzfristige, sondern über einen umfassenderen Zeitraum hinweg entscheidende Auswirkungen auf die Gestaltungsformen und Inhalte der beruflichen Bildung haben werden. Digitale Medien gewinnen in diesem Kontext zunehmend an Bedeutung, da sie kreative, flexible und individuell anpassbare Formen des Lehrens und Lernens erschließen. Die Integration digitaler Medien in die berufliche Aus- und Weiterbildung kann demnach vielfältige, innovative Lösungsmöglichkeiten bieten.

Übergreifendes Ziel dieser Bekanntmachung ist es, in der beruflichen Aus- und Weiterbildung neue Bildungskonzepte durch den sinnvollen Einsatz digitaler Medien zu etablieren. Die zu entwickelnden Vorhaben sollen dazu beitragen, die existierenden didaktischen Lehr-Lernkonzepte entsprechend anzupassen und im Sinne von Best-Practice-Beispielen in die Breite zu tragen.

www.bmbf.de

Best Practice im Programm für lebenslanges Lernen (PLL)

Geschrieben von Renate Richter

Das Programm für lebenslanges Lernen (PLL) war das Flaggschiff europäischer Förderprogramme im Bildungsbereich und hat Projektarbeit in ganz Europa ermöglicht. Die Exekutivagentur der Europäischen Kommission (EACEA) stellt Beispiele guter Praxis aus den Jahren 2007 bis 2011 vor in der neuen Broschüre »Key Acitvity 4 – Dissemination and exploitation of results« . Download unter: http://eacea.ec.europa.eu/llp/results_projects/projects_by_theme_en.php 

Arbeitskreis „Deutscher Qualifikationsrahmen“

Geschrieben von Renate Richter

Dem Arbeitskreis „Deutscher Qualifikationsrahmen" gehören neben Mitgliedern der Kultusministerkonferenz auch Experten der Wirtschafts-, Bildungs- und Weiterbildungsverbände an. Der DVWO ist über seine Mitgliedschaft im Rat der Weiterbildung – KAW im Arbeitskreis „Deutscher Qualifikationsrahmen" vertreten.

Auf der letzten Sitzung des Arbeitskreis „Deutscher Qualifikationsrahmen" wurde das Modell des Deutschen Qualifikationsrahmens verabschiedet, das damit auch für die deutsche Bildungs- und Weiterbildungswirtschaft konkrete Einstufungen vornimmt.

Im Arbeitskreis „Deutscher Qualifikationsrahmen" wurde berichtet, dass die Europäische Kommission plant, im Zuge der Umsetzung des Europäischen Qualifikations-Rahmen (EQR) eine europäische Metadatenbank zu errichten. Ziel sei es, Interessenten in einem EU-Portal den Zugriff auf alle zugeordneten Qualifikationen mit lernergebnisorientierten Beschreibungen in ganz Europa zu ermöglichen. Für dieses Projekt werden von der Kommission Gelder zur Verfügung gestellt, Deutschland hat bereits einen Antrag gestellt.

 

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